Natur im Überblick: Landschaftsfotografie

1. Motive & Ziele

Warum interessiert sich der Naturfotograf für eine Landschaft? Die Antworten auf diese Frage können sehr unterschiedlich sein:

Eine Landschaft kann also jeweils mit sehr anderen Augen betrachtet werden, und dementsprechend unterschiedlich sind prinzipiell die Herangehensweisen und ihre Ergebnisse. Allerdings sollte man den ästhetischen Zugang nicht strikt von der wissenschaftlich orientierten Landschaftsfotografie trennen: Auch der Zoologe z. B. tut gut daran, einige Hinweise der künstlerischen Bildgestaltung zu beachten.

2. Verfahrenstechnik

Gute Landschaftsfotografie, die nicht nur den Fachwissenschaftler beeindruckt, lebt von der Bildkomposition, besonders die Anordnung realer oder gedachter Linien, wie sie Wege, Flüsse, Baumreihen, Zäune, Äste etc. darstellen:

3. Biotope & Habitate

Biotope sind keineswegs die schmucken Gartenteiche, die einem Garten einen Hauch von Romantik oder den Anschein der Verbundenheit verleihen sollen; gemeint sind vielmehr in wörtlicher Übersetzung 'Orte des Lebens', also Lebensräume, und davon gibt es recht viele. Zwar braucht der Naturfotograf nicht jeden Biotoptyp im Detail zu kennen, aber er sollte schon wissen, welche Biotope – und damit auch Habitate, also 'Wohnorte' bestimmter Pflanzen- und Tierarten – es überhaupt gibt und welche Merkmale den ihn interessierenden Lebensraum von anderen unterscheidet. Folgende Biotope lassen sich grob unterscheiden – übrigens auch für die nachfolgend beschriebene Pflanzen- und Tierfotografie:


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