Igel gehören zu den Sympathieträgern unter den Säugern: Ihre Nützlichkeit ist allgemein bekannt, und viele Menschen kennen sie aus dem eigenen Garten oder von der Straße.
Tierportrait |
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| Katzenfutter lockt auch Igel; Haus- und Wildtier ... | ... streiten sich nicht! (Fotos: Dagmar Neuhausen) |
Der Igel gehört zur Ordnung der Insektenfresser, ist also mit den Spitzmäusen und Maulwürfen verwandt. Obwohl er Gartenbesitzern eher als behäbiger nächtlicher Wanderer erscheint, ist er ein rastloser Jäger, der alle Kleintiere frißt, die überwältigen kann.
Igel haben ein verblüffend menschliches Lautrepertoire: Finden sie eine Schnecke, vertilgen sie diese laut schmatzend, auf Lungenwürmer reagieren sie mit Hustenanfällen, manches angebliche Stöhnen und Schnarchen im Garten, das verängstigte Hausbewohner die Polizei rufen ließ, fand in einem Igel (oder zwei konkurrierenden Stachelrittern) eine harmlose Erklärung.
Igel halten Winterschlaf, da sie in der kalten Jahreszeit kein Futter finden würden. Wer es nicht schafft, sich im Herbst ein ausreichendes Fettpolster anzufressen, läuft Gefahr, während des winterlichen Tiefschlafs zu verhungern. Nur in der kältesten Zeit schlafen Igel ohne Unterbrechung, ansonsten wachen sie alle 3 bis 15 Tage auf, um sich zu entleeren.
Wenn ein Igel den Winter in menschlicher Obhut verbrachte, ist er ohne Wenn und Aber im Frühjahr wieder auszusetzen Igelhaltung ohne zwingenden Grund ist nicht nur rechtswidrig, sondern vor allem auch schädlich für das Stacheltier, das schnell faul, von der Fütterung abhängig und anfällig für Krankheiten wird. Auch wenn man "seinen" Igel über Monate liebgewonnen hat als Wildtier gehört er in die freie Natur!
Literatur:
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| Spitzmäuse |