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Kurzportrait
Merkmale: nur Zwerghuhngröße, schlank; Oberseite dunkel olivbraun, Unterseite Kopf und Hals grau-schwarz, seitlich jeweuils ein weißes unterbrochenes Band, auf Unterschwanzdecken ein weißes Dreieck mit dunkler Mitte; rotes Stirnschild, gelbe Schnabelspitze, lange grünliche Beine und Zehen. Jungvögel einfarbig braun.
Verbreitung: Kosmopolit außer in Wüsten und Halbwüsten, im hohen Norden und Gebirge; zahlreich. Krzstreckenzieher, der vor Kälte flieht.
Lebensraum: Uferzonen stehender und langsam fließender, auch kleinster Tieflandgewässer, auf Dorf- und Parkteichen verbreitet; sucht Nahrung auf Wiesen und Feldern und in Gärten, brütet in der Deckung meist niedriger Sumpfpflanzen und dichten Ufergebüschs.
Nahrung: Samen aller Art, Früchte von Wasser- und Sumpfpflanzen, junge Gras- und Schlfblätter, Insekten, Krebstiere, Schnecken, Würmer, Kaulquappe, Aas.
Verhalten: überwiegend tagaktiv, Balz und Zug aber nachts; taucht selten, fliegt häufig auf dem Wasser laufend auf; in der Brutzeit territorial: die Männchen bilden im Frühjahr Reviere.
Fortpflanzung: geschlechtsreif schon im 1. Lebensjahr, Zugvögel in der Brutsaison monogam, Standvögel auch länger. Tiefes Napfnest (Ø 1525 cm) aus Pflanzenmaterial in der Ufervegetation; 511 (212) Eier, größere Gelege stammen von 2 oder mehr Weibchen; Legeintervall 1 tag, Brutdauer 1922 (1724) Tage. Beide Partner brüten; Junge werden bis zu 1 Monat gefüttert, anfangs im Nest; flugfähig mit ca. 35 Tagen. |