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Wespenbienen: Nomada obscura

Artname: Nomada obscura Zetterstedt 1838
Synonym: deutsch: "Dunkle Wespenbiene"
Merkmale: Nomada-untypisch, 7–9 mm. W.: Kopf schwarz, Komplexaugen & Antennen dunkelrot, Mandibeln am Ende mit 2 Zähnchen, Labrum vorn mit Zähnchen, 3. Fühlerglied kürzer als 4.; Thorax (Mesosoma) schwarz, Höcker auf dem Schildchen (Scutellum) und Tegulae dunkelrot; Tergite schwarz mit weißen Flecken: die ersten zwei seitlich plaziert, groß & rundlich, die nächsten schmal, zwischen & um die Flecken mit etwas Rot; Hinter-Tibiae am Ende stumpf mit dicht stehenden Dornen. M. ähnlich W., aber: am Kopf nur Mandibeln & Geißeln unterseits rot; Tergite selten mit Rot.
Verbreitung: Nordeuropa bis Mitteleuropa; ganz Deutschland, aber nur vereinzelt.
Lebensraum: Habitate des artspezifischen Wirts
Fortpflanzung:  Kuckucksbiene
Wirt: die Sandbiene Andrena ruficrus
Nahrung: Nektar: unspezialisiert
Flugzeit: wie der Wirt eine Generation im Jahr (univoltin): März/April–Mai/Juni.
 
Wespenbiene: Nomada obscura, W
Die Wespenbiene Nomada obscura Weibchen · Klausensee, 17.03.2011 (kli)

Nomada obscura – die "obskure", also 'dunkle' Wespenbiene – zeigt nicht die typische schwarz-gelbe Streifung der meisten Wespenbienen. Die Zeichnung des Hinterleibs ähnelt ein wenig der unregelmäßigen Fleckung von Nomada alboguttata, Nomada obscura weist jedoch weiße Flecken mit wenig Rot auf.
    Diese Art wird selten gefunden, denn sie kommt nur vereinzelt dort vor, wo noch ihr Wirt, die frühe Erdbiene Andrena ruficrus, nistet. Diese ist an boreo-alpine ('nördliche & alpine') Wald- und Heidegebiete sowie Weidenbestände gebunden. In Deutschland insgesamt ist Nomada obscura derzeit nicht gefährdet, in NRW aber vom Aussterben bedroht.

Nomada obscura, M   Nomada obscura
Nomada obscura Männchen · Tongrube Auhofweiher, 24.03.2010 (kli)   Nomada obscura Weibchen · Klausensee, 09.03.2008 (kli)

Nomada obscura   Nomada obscura
Nomada obscura Weibchen · Klausensee, 29.03.2011 (kli)   Nomada obscura Männchen · Tongrube Auhofweiher, 22.03.2011 (kli)


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