Sphecodes
albilabris ·
ephippius ·
gibbus ·
miniatus ·
pellucidus
Blutbienen: Sphecodes albilabris
| Artname: |
Sphecodes albilabris (Fabricius 1793) |
| Synonyma: |
Sphecodes fuscipennis (Germar 1819); deutsch: "Auen-Buckelbiene", "Auen-Blutbiene" |
| Merkmale: | groß: 11–15 mm; durch die für Blutbienen ungewöhnliche Größe bei typischer schwarz-roter Zeichnung leicht zu erkennen, wenn man sie nicht mit der kleineren Sphecodes gibbus verwechselt. 1.–4. Tergit blutrot; der 5. nur an den Seiten rot, sonst schwarz, beim Männchens aber in der Regel ebenfalls rot, nur in Ausnahmefällen schwärzlich. |
| Verbreitung: | Süd-, Mittel- & Osteuropa bis Schweden & Finnland; ganz Deutschland. |
| Lebensraum: | Habitate der Wirtsarten |
| Fortpflanzung: | Kuckucksbiene; Überwinterung als Imago. |
| Wirte: | vor allem Colletes cunicularius, außerdem Melitturga clavicornis, evtl. Halictus sexcinctus und andere Bienen. |
| Nahrung: | Nektar: unspezialisiert. |
| Flugzeit: | 1 Generation (univoltin): überwinterte Weibchen AprilAnfang Juni; Sommerphase (mit Paarung): Ende Juli–August (W.) bzw. September (M.). |
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Sphecodes albilabris an einem Wirtsnest · Wahner Heide, 05.06.2006 |
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Diese Blutbiene ist für Laien die einzige, die sie auf Anhieb richtig bestimmen können, wenn sie die typische gedrungene Körperform einer Biene erkannt haben und nicht an eine der ähnlich schwarz-rot gezeichneten, schlanken Grabwespen (Sphecidae) glauben: Sphecodes albilabris wird ebenso lang wie die großen Andrena-Arten, und mit ihrem schwarzem Thorax und dem fast völlig roten Abdomen fällt sie sofort auf; in der Regel haben nur die Weibchen eine schwarze Abdomen-Spitze. Die Art ist selten, aber im Habitat und an den Nestern ihrer Hauptwirtin, der großen Seidenbiene
Colletes cunicularia, durchaus zu finden.
Sphecodes albilabris ist allerdings auch im Hochsommer wieder anzutreffen, wenn ihre Wirtin(nen) längst verschwunden sind: Die Nachkommen schlüpfen nämlich noch im selben Jahr, um sich zu paaren. Während die Drohnen im Spätsommer oder Herbst sterben, überwintern die Weibchen und machen sich im Frühjahr auf die Suche nach Wirtsnestern.
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Sphecodes albilabris schlüpft aus einem Nest |
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Wahner Heide (Köln), 05.06.2006 |