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Feldsperling – Passer montanus

Passer montanus Kurzportrait
Merkmale: ... .
Verbreitung: Kosmopolit, in Eurasien .
Lebensraum: anpassungsfähiger Generalist und Kulturfolger, in Stadtzentren und Gebieten intensiver Landwirtschaft abnehmend bis gefährdet.
Nahrung: Sämereien, Kultur- und Wildgräser, Binsen, Knöterich, Knospen, frische grüne Pflanzenteile, Brot; im Frühjahr bis 30% tierische Nahrung, die Jungen werden fast nur mit Gliederfüßern (Käfern, Heuschrecken, Raupen, Blattläusen etc.) gefüttert.
Verhalten: tagaktiv und sehr sozial, schläft und brütet oft in großen Kolonien. Nahrungsaufnahme in kleinen oder großen Verbänden am Boden und auf und in der Vegetation, Insektenjagd auch im Fluge. Auffällig ist die "schilpende" Stimme, wie sie gelegentlich im vielstimmigen Chor aus Bäumen, Efeu etc. schallt. Trotz manchmal geringer Fluchtdistanz (etwa beim Aufpicken von Kuchenkrümeln auf Kaffeetischen) dem Menschen gegenüber sehr mißtrauisch.
Fortpflanzung: im 1. Jahr geschlechtsreif, grundsätzlich monogam, gelegentlich auch bigam. Das Weibchen wählt einen geeigneten Nistplatz mit Männchen; sehr weites Nestschema: Höhlen (auch: Nistkästen), Spalten und Nischen aller Art, Bäume, Storchen- und große Greifvogelnester. Kugelförmiges Grasnest mit seitlichen Eingang, Nistmulde mit feinerem Material und Federn ausgepolstert. Koloniebrüter, auch Nestschläfer. 4–5 (3–7) weißliche, dunkel gefleckte Eier. Brutbeginn lokal und individuell sehr unterschiedlich ab Mitte März (meist Mitte April). Brutdauer 11–14 Tage (M. & W.), Nestlingszeit 12–18 Tage (beide E. füttern, dennoch hohe Sterblichkeit), selbständig 2 Wochen danach. 2–3(4) Jahresbruten.

Den meisten Menschen ist ...

Feldsperling   Feldsperling
Junger Feldsperling Weibchen (Verkehrsopfer)   Feldsperling  (Passer montanus) Junger Sperling, Männchen (Passer montanus)

Literatur: Verweise:

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