Biber (Castor fiber)

Biber
Biber · nnn, 06.05.2016

Tierportrait

Systematik: Ordnung: Nagetiere (Rodentia) > Familie: Biber (Castoridae) > Gattung: Biber (Castor) > Art: Europäischer bzw. Eurasischer Biber, Castor fiber Linnaeus, 1758
Merkmale: größer als die Nutria (Myocastor coypus): KRL 80–102 cm, Schwanz ("Kelle") bis ca. 35 cm lang (für Antrieb, Steuerung & Fetteinlagerung), Gewicht: bis 30 kg; breiter Kopf ohne sichtbaren Hals, Augen, Ohren und Nase auch bei untergetauchtem Körper unter Wasser; lange Nagetier-typische Schneidezäne mit breitem Diastema; kurze Beine, Vorderfüße mit fünf Greiffingern; grau- bis dunkelbraunes Fell, wasserabweisende Grannenhaare über gut isolierender Unterwolle; Schwanz flach, breit, nackt bzw. nur mit Schuppen bedeckt; kein Geschlechtsdimorphismus.
Verbreitung: ursprünglich von Südfrankreich bis Skandinavien und Sibirien; durch Ausrottung und Lebensraumverlust zwischenzeitlich nur noch in Restarealen vorhanden, durch Wiederansiedlung mittlerweile wieder in Teilen des ursprünglichen Verbreitungsgebites, allerdings sehr lückenhaft.
Lebensraum: Gewässer mit Böschungen, in denen Biber ihre typischen Baue, die Biberburgen, anlegen können.
Lebensweise: in Einehe (Monogamie) und in kleinen Familienverbänden; Leben in bis 2 m hohen Biberburgen, Dammbau aus Pflanzenmaterial und Erde zum Anstauen von Wasserläufen und Regulieren des Wasserstandes.
Nahrung: junge Triebe und Blätter von Weichhölzern, auch Gräser und Kräuter.
Fortpflanzung: Paarung Januar–April, Tragezeit ca. 3,5 Monate, Anfang Mai 2–3(6) behaarte und sehende Jungtiere, geschlechtsreif nach 2 bis 3 Jahren.
Feinde: Bär (Ursus arctos), Wolf (Canis lupus) und Haushunde, große Greifvögel (vor allem Seeadler, Haliaeetus albicilla) und große Raubfische (vor allem Hecht und Wels).

Der Biber .

Biber
Typisches Habitat des Bibers (Castor fiber) · nnn, 06.05.2016

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