Zu unseren Insekten bzw. Kerbtieren haben viele Menschen ein zwiespältiges und überwiegend wohl schlechtes Verhältnis:
Schönheit spricht man den Schmetterlingen, vor allem den Tagfaltern zu, aber auch großen, bunten Käfern und Libellen.
Nützlich sind aus Konsumentensicht gerade einmal die Honigbiene und ihre wilden Verwandten, die Hummeln; wenige Menschen wissen, daß auch Marienkäfer "nützlich" sind, da sie Blattläuse verzehren.
Unberechenbar weil schlicht unbekannt sind die meisten Insekten, da diese Tiere klein, also schlecht zu sehen und zu identifizieren sind und in großer, also unüberschaubarer Artenzahl vorkommen. Die Folge ist tiefes Mißtrauen fast allen Arten gegenüber.
Schädlich sind alle Arten, die dem Besitz des Menschen oder ihm selbst Schaden zufügen können, und davon gibt es nicht wenige. Die Folge ist ein unglaublicher Gifteinsatz.
Gefährlich bzw. lästig sind vor allem jene Insekten, die stechen oder stechen können und die man zu kennen glaubt, also Mücken und Bremsen oder Wespen etc.